Category Archive : ZÊD

Am Samstag, den 9. Februar 2019, fand die bundesweite Delegiertenversammlung des Zentralrats der Êzîden in Deutschland im Bielefelder Rathaus statt.

An dieser Versammlung nahmen 24 êzîdische Gemeinden und Vereine aus der Bundesrepublik teil. Von Freiburg bis Friesland sind Mitglieder angereist. Im Mittelpunkt der Versammlung standen der Tätigkeitsbericht der vergangenen beiden Jahre sowie die Wahles neuen Vorstandes.

Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit begann die Versammlung mit einer Gebetsrezitation êzîdischer Psalmen, vorgetragen von Shêx Ali Saydo. Nachdem einstimmig ein Wahlausschuss ernannt wurde, folgte der Berichts des Vorsitzenden mit den Schwerpunkten: Aufbau und Stabilisierung innerer Strukturen, Bildung von politischen Netzwerken, Gründung eines Jugendverbandes und einer Frauenkommission.

Der Vorsitzende des Zentralrats Dr. Irfan Ortac sagt dazu:,, Erstmalig in der Geschichte der Êzîden wurde eine Organisation gegründet, die auf der einen Seite geopolitisch wie auch gesellschaftspolitisch sehr heterogen ist, und auf der anderen Seite ein Vorstand, der sich bis zu der Gründung auch persönlich nicht kannte. Trotz dieser Schwierigkeit ist es dem Vorstand gelungen, eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zu leisten und von Tag zu Tag die innere Struktur des Zentralrats zu stärken und zu stabilisieren. Der Zentralrat hat in den vergangen zwei Jahren viele politische Gespräche mit allen demokratischen Parteien – sowohl auf Landes- wie auch auf Bundesebene – geführt, um zum Einen auf die Situation der êzîdischen Flüchtlinge außerhalb Deutschlands, wie z.B. aus Shingal und Afrin, den Wiederaufbau von Shingal, aber auch auf die Probleme von Êzîden und Êzîdinnen in Deutschland hingewiesen und die Gesprächspartner diesbezüglich sensibilisiert. Wir haben es geschafft, dass unsere politischen Gesprächspartner uns als Vertretung der Êzîden in Deutschland wahrnehmen. So haben der Chef des Bundeskanzleramts, Prof. Dr. Helge Braun, sowie der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, als Zeichen ihrer Anerkennung an der Gedenkveranstaltung des Zentralrates am 3.8.2018 in Gießen teilgenommen.“

Zu den Aktivitäten hinsichtlich der Jugend- und Frauenarbeit fügte Dr. Irfan Ortac hinzu: „Die Förderung der Jugend und der Frauen wurde und wird nicht nur als reine Floskel bei uns angesehen, so hat von Anfang auf diese beiden Bereichen unser Hauptaugenmerk gegolten. Die Gründung, die Vernetzung, die Bildung und das Empowerment der êzîdischen Jugend wurde von Anfang an mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter von unserem Büro in Düsseldorf begleitet und organisiert.

Die Frauenkommission wurde durch die Spitze des Zentralrats, nämlich Frau Rechtsanwältin Zemfira Dlovani persönlich übernommen und zwar von Anfang an mit dem Ziel, die Gleichberechtigung der êzîdischen Frau in der Gesellschaft wie auch in der Organisation zu stärken. Der Höhepunkt bei Arbeit der Frauenkommission bildete das Symposium am 6.10.2018. Zemfira Dlovani, stellvertretende Bundesvorsitzende bis dato, merkt an:,, Herausragend und beispielhaft war die Zusammenarbeit der Frauen aus den Mitgliedervereinen. Anknüpfend an die bisherigen Erfolge, werden weitere Projekte von starken Frauen gemeinsam in Angriff genommen.“

Nach einer Aussprache wurde der Vorstand entlastet. Die Delegierten wählten einen neuen Vorstand und weitere Gremien des Zentralrates. Zum Vorsitzenden wurde der Politologe Dr. Ortac erneut mit 15 zu 8 Stimmen, bei einer ungültigen Stimme, gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden der Allgemeinmediziner Dr. Said Seydo, der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Temur Hasanyan und die medizinische Angestellte Frau Abir Ali gewählt. Zum Kassenwart ist der gelernte Bankkaufmann und Unternehmer Ozan Demirli und zum Schriftführer der Diplom-Ingenieur Elyas Mirza gewählt worden. Darüber hinaus wurden in den erweiterten Vorstand Frau Gian Aldonani, Frau Zemfira Dlovani, Frau Nurcan Erkis, Frau Gurbet Dag, Herr Mejdin Kurt, Herr Berekat Tas, Herr Fakhreddin Abdo, Herr Salih Choko Saado und Herr Gohdar Alkaidy gewählt.

Nach der Wahl dankte der alte und neugewählte Vorsitzende für das Vertrauen der Delegierten und bedankte sich darüber hinaus ganz herzlich bei den ausscheidenden Mitgliedern des alten Vorstandes, insbesondere bei Herrn Esmat Barimou, Herrn Sahap Dag, Herrn Dr. Ali Khalaf, Herrn Suwo Sülaiman, Herrn Ali Sedo, Herrn Safet Disli und bei Frau Kurdiya Atalan, die bereits zuvor aus privaten Gründen ausgeschieden ist.

Für Nachfragen und Interviews stehen wir gerne unter info@zentralrat-eziden.com zur Verfügung.

Im Rahmen des Yazidi Asylum Projects (Eziden Asylprojekt) kamen am 16.11.2018 Mitglieder des Zentralrates der Eziden in Deutschland , Rechtsanwälte und der Leiter der Abteilung Rechtspolitik des PRO ASYL e.V. zu einem weiteren Arbeitstreffen zusammen. Eine Historikerin wurde telefonisch zugeschaltet.

Die Sitzung verlief konstruktiv: Probleme und Chancen wurden identifiziert, Arbeitsschritte geplant und Aufgaben verteilt. Die Teammitglieder verabschiedeten sich zufrieden über die aktuellen Arbeitsergebnisse voneinander.

Am 17.10.2018 war unser Beiratsmitglied (Religion) Ilyas Yanc in Nienburg (Weser) für den ZÊD als Referent tätig.

Der Einladung der Integrationsbeauftragten folgten über 70 Personen in die Räume der VHS. In dem zwei stündigen Vortrag wurde das Êzidentum und die Êziden den Anwesenden vorgestellt. Zwei weitere Vorträge für Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte erfolgen erneut in Nienburg.

In den Achtzigerjahren mussten Êzîdinnen und Êzîden ihr Land, die Türkei, in Richtung Deutschland verlassen, weil das Leben dort immer schwieriger wurde. Keiner von ihnen hat damals sein Grundstück und seine Ländereien verkauft – denn die Flucht war aus ihrer Sicht eine zeitlich begrenzte. Sie haben gehofft, dass sie eines Tages wieder in ihren Dörfern und Häusern, die sie seit Jahrhunderten bewohnten, leben können.

Nach ihrer Flucht wurden jedoch viele ihrer Dörfer von ihren muslimischen Nachbarn zwangsbesetzt und man hat die Ländereien für sich in Anspruch genommen. Ihre Dörfer bekamen muslimische Namen, aus dem Dorf Kiwex wurde so Islam Köyü.

Die offiziellen Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU, die 2005 aufgenommen wurden, waren auch für Êzîdinnen und Êzîden eine Hoffnung, denn eine der Grundsäulen der Beitrittsverhandlungen war Recht und Gerechtigkeit. Es wurden auch einige vielversprechende Reformen zu Demokratisierung und Gerechtigkeit eingeleitet, so auch im Justizwesen.

Êzîden haben versucht ihre Rechte auf juristischem Wege zu bekommen, so haben sie die Räumung ihrer Häuser und Dörfer bei den Gerichten beantragt. Zunächst wurden diesen Anträgen auch Recht gegeben, aber zu einer endgültigen Räumung kam es jedoch nicht.
Eines dieser Dörfer ist das Dorf Kelhoke – am 3. Oktober 2018 wurde nun offiziell von einem türkischen Gericht entschieden, dass die Besatzer in diesem Dorf und den Häusern bleiben dürfen. Als Begründung nannte das Gericht die Verjährung; dadurch sind die Êzîden de facto enteignet worden. Die Êzîdinnen und Êzîden hatten sich im Vorfeld von diesem Urteil versprochen, dass es in ihrem Sinne gefällt würde.

Dazu Hussein Ezer, Beiratsvorsitzender des Zentralrats der Êzîden in Deutschland (ZÊD): „Es ist ein Skandal ohnegleichen: Êzîden werden nun ganz offiziell durch den türkischen Staat enteignet. Nirgendwo, außer in der Türkei, werden Räuber und Besatzer von Privathäusern dafür belohnt. Hunderte von êzîdischen Familien hatten geplant in ihre Dörfer zurückzukehren, um dort wieder ein êzîdisches Leben zu ermöglichen – dies ist aber offensichtlich nicht erwünscht. Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdoğan, kommt nach Deutschland und wirbt für Toleranz gegenüber Muslimen; was ist aber mit der Toleranz gegenüber Êzîden, die seine Staatsbürger sind, die Teil seines Landes sind? Wir erwarten, von allen politischen Akteuren – sei es in der Türkei oder in Deutschland –, dass sie sich dafür einsetzen, dass Êzîden ihre Dörfer und Häuser wieder zurückbekommen, dass sie ihre ehemaligen Häuser wiederaufbauen und ihre Religion frei ausüben können.“
Ergänzend fügte Dr. Irfan Ortaç, Vorsitzender des Zentralrats der Êzîden in Deutschland (ZÊD), hinzu: „Sollte die Türkei ernsthaft in die EU aufgenommen werden wollen, ist die Vielfältigkeit der türkischen Gesellschaft, zu der auch die Êzîden gehören und gehören sollten, unerlässlich. Ich erwarte alsbald die Korrektur dieses Urteils.“

Für Nachfragen und Interviewanfragen stehen wir Ihnen gerne unter 06406-8003837 oder der E-Mail-Adresse info@zentralrat-eziden.com zur Verfügung.

Vom 06.10-13.10.2018 findet im Hauptheiligtum Lalisha Nurani das Çimaya Şîxadî-Fest statt.

Für die Êziden in der ganzen Welt ist es religiöse Pflicht einmal im Leben nach Lalish zu pilgern und dem 7 tägigen Pilgerfest beizuwohnen.

Der Zentralrat der Eziden in Deutschland gratuliert allen Êziden zum Fest.

Möge Siltan Şixadi und alle heiligen des Lalish- Tals die Gebete der Êziden erhören und Ihnen und auch allen Menschen die Tür des Friedens öffnen.

Am Samstag, den 6. Oktober 2018, richtete der Zentralrat der Êzîden in Deutschland (ZÊD) in den Räumlichkeiten der Êzîdischen Gemeinde Hessen e.V. und mit deren Unterstützung ein Frauen-Symposium aus. Es waren um die 90 Personen anwesend, darunter auch die Frauenbeauftragten politischer und wissenschaftlicher Institutionen in Mittelhessen, Vertreterinnen der Alevitischen Gemeinden in Mittelhessen sowie êzîdische Frauen und Interessierte aus der gesamten Bundesrepublik.

Nach einer Begrüßung durch Zemfira Dlovani, die stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Êzîden in Deutschland (ZÊD) unter deren Leitung die Frauenkommission diese Veranstaltung organisierte, sowie Hansa Ortaç, von der Êzîdischen Gemeinde Hessen e.V. folgten Qawals, traditionell êzîdische rituelle Gesänge. Anschließend überbrachten die Alevitischen Gemeinden ein Grußwort an die versammelten Zuhörerinnen und Zuhörer.

Die Veranstaltung wurde zweisprachig, auf Deutsch und auf Kurdisch, abgehalten – die Referate und Redebeiträge, in den Diskussionen nach den einzelnen Referaten, wurden jeweils in die andere Sprache übersetzt.

Nach den Grußworten sprach Ronak Ali Semo, von der Yezidischen Gemeinde in Offenbach, zu der Rolle der Frau im Êzîdentum; dabei betonte sie die rechtliche Gleichstellung der Frau, hob aber auch hervor, dass diese auch medial umgesetzt werden muss.

Helin Sancar, eine junge Schülerin, der Êzîdischen Gemeinde in Lollar zugehörig, referierte über die Fragen der Definition von Kultur, Religion und Nationalität, deren Bedeutung für das Êzîdentum und die Verortung desselbigen, gerade auch unter Berücksichtigung von Familie, in dieser Hinsicht. Dabei spielten auch eigens erlebte Diskriminierungserfahrungen eine zentrale Rolle.
Über die êzîdische Frau nach dem Genozid referiert Ferida Abbas, die selbst vom Islamischen Staat (IS) verschleppt worden war und seit drei Jahren in der Bundesrepublik Deutschland lebt. Ihre Geschichte ist in dem Buch mit dem Titel „Das Mädchen, das den IS besiegte“ niedergeschrieben und mittlerweile in 15 Sprachen übersetzt worden.

Zemfira Dlovani stellt heraus: „Wir freuen uns, dass so viele der Einladung zum Symposium gefolgt sind; nicht nur Êzîdinnen, sondern auch Vertreterinnen anderer Religionen, der Politik, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft. Dadurch konnten wir nicht nur gemeinsam den Beiträgen der äußerst kompetenten Referentinnen lauschen, die wir erfreulicherweise für heute gewinnen konnten, sondern auch diskutieren, uns untereinander austauschen und nun uns als Frauen, die alle Teil der bundesdeutschen Gesellschaft sind, miteinander vernetzen.“

Für Nachfragen und Interviews stehen wir Ihnen gerne unter der E-Mail-Adresse info@zentralrat-eziden.com zur Verfügung.

Zemfira Dlovani (stellv. Vorsitzende)

Nadia Murad wurde, genau wie tausend andere Êzîdinnen und Êzîden, am 3. August 2014 von IS-Schergen entführt und missbraucht. Während die Männer auf der Stelle exekutiert wurden, wurden die Kinder und Frauen verschleppt, um die Frauen sexuell zu missbrauchen und die Kinder als potenzielle Selbstmordattentäter auszubilden.

Das Ziel des IS war es das êzîdische Volk auszulöschen, dagegen haben Êzîdinnen und Êzîden weltweit Widerstand geleistet. In Shinghal haben tausende êzîdische junge Männer und Frauen sich den Widerstandseinheiten angeschlossen.

In Deutschland und anderen westlichen Ländern sind hunderte êzîdische Aktivisten auf die Straße gegangen und in die Ministerien um auf die Gefahr hinzuweisen. Ein Ziel der êzîdischen Aktivisten war von Anfang an die verschleppten Êzîdinnen und Êzîden zu befreien. Über êzîdische Netzwerke wurden über 3000 Frauen befreit, eine von ihnen war Nadia Murad.

Der Zentralrat der Êzîden hat sich schon in den ersten Tagen dafür stark gemacht, dass schwer traumatisierte Frauen und Mädchen nach Deutschland gebracht werden. Das Bundesland Baden-Württemberg hat diese Forderung aufgegriffen und 1100 Personen, überwiegend verschleppte und anschließend befreite Mädchen und Frauen, nach Baden-Württemberg gebracht. Die frisch gekürte Friedensnobelpreisträgerin gehörte zu diesem Kontingent.

Kurze Zeit später wurde Nadia Murad zur Sonderbotschafterin der UN ernannt; ähnlich wie viele êzîdische Aktivistinnen und Aktivisten hat Nadia Murad jeden Tag sich gegen Unterdrückung, Ausrottung und Vertreibung von Êzîdinnen und Êzîden und für ein friedliches Zusammenleben im Irak, aber auch weltweit geworben.

Dazu Dr. Irfan Ortaç, Vorsitzender des Zentralrats der Êzîden in Deutschland (ZÊD): „Nadia steht, wie keine Andere für Freiheit und Frieden. Nadia und andere Êzîdinnen ist das Schlimmste, im Namen des Islams, angetan worden. Trotz alledem hat Nadia, wie ihr durch ihre Religion beigebracht wurde, keinen Hass gegenüber Muslimen und Muslimas empfunden. Ganz im Gegenteil: Sie hat stets für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt geworben; zuletzt bei der Genozid-Gedenkveranstaltung des Zentralrats der Êzîden (ZÊD) am 3. August 2018 in Gießen. So sehr ich mich über diese Preisverleihung an Nadia und alle Êzîdinnen und Êzîden freue, die verschleppten Frauen und Kinder, die noch in der Hand des IS sind, dürfen nicht vergessen werden und auch für ihre Befreiung müssen wir alles unternehmen.“

Zemfira Dlovani, stellvertretende Bundesvorsitzende des Zentralrats der Êzîden in Deutschland (ZÊD), fügte hinzu: „Der Friedensnobelpreis an Nadia ist an alle êzîdische Frauen. Es ist für uns der Auftrag überall auf der Welt für die Rechte aller Frauen, aber insbesondere für die êzîdischen Frauen zu kämpfen und uns einzusetzen. Morgen, am 6. Oktober, findet in den Räumen der Êzîdischen Gemeinde in Lollar ein Frauen-Symposium zu dem Thema „Genozid an Êzîdinnen“ statt.“

Die Sitzung des Zentralrats fand dieses Mal in der Êzîdischen Gemeinde Offenbach statt. Der ZÊD hält seine Sitzung bekanntlich jedes Mal in einer anderen seiner Gemeinde ab, um nah an der Basis zu sein und die Arbeit der lokalen Aktivistinnen und Aktivisten wertzuschätzen. Am 16.09.2018 fand die zwölfte Sitzung des Vorstandes in der Êzîdischen Gemeinde in Offenbach statt. Zu Beginn der Sitzung stellte die Gemeinde ihre Arbeit vor, der Vorstand des ZÊD war von der Arbeit dieser jungen Gemeinde begeistert. Insbesondere von ihrer Arbeit für Geflüchtete. Sie reden nämlich nicht nur darüber, sondern sorgen dafür das Neuankömmlinge sich aktiv in die deutsche Gesellschaft, mittels der Integration durch Arbeit, einbringen – der Vorstand vermittelt ihnen Arbeit, bis heute haben sie so 63 Êziden Arbeit verschafft.
Auch dieses Mal hat der ZÊD wichtige Entscheidungen getroffen um für die Zukunft Weichen zu stellen. Von drei Aufnahmeanträgen konnte die Êzîdische Gemeinde Wesel und Umgebung in die Familie des ZÊD aufgenommen werden, die Anträge der beiden Anderen konnten aus formalen Gründen noch nicht abschließend beschlossen werden. Anbei einige Eindrücke von der Sitzung.